Lese-, Rechtschreib- und Rechenschwäche

Unsicherheiten im Bereich des Lesens und Rechtschreibens (Legasthenie) oder Probleme im mathematischen Bereich sind häufige Vorstellungsgründe zur klinisch-psychologischen Abklärung / Diagnostik.

Vorrauslaufende Fähigkeiten zum Lese-, Rechtschreiberwerb – aber auch der mathematischen Fähigkeiten – sind bereits im Vorschulalter zu erkennen und können mit speziellen Verfahren überprüft werden. Im Besonderen empfiehlt sich eine frühe Vorstellung von Kindern mit Sprachentwicklungsauffälligkeiten, da 40-50% der sprachentwicklungsauffälligen Kinder eine Lese-Rechtschreibschwäche entwickeln (Schneider et al., 2002).

Im Rahmen des diagnostischen Prozesses kann geklärt werden, inwieweit ein tatsächliches Problem besteht, wie intensiv dieses ist und welche Bereiche betroffen sind. Eine erfolgreiche Behandlung der Lese-Rechtschreibschwäche setzt immer einen maßgeschneiderten Förderplan voraus. Dieser orientiert sich am Alter des Kindes, der Art und Intensität der Problematik. So wird i.B. bei jüngeren Kindern eine Förderung der phonologischen Bewusstheit im Vordergrund stehen, bei älteren ein Ausbau des Regelwissens, bzw. der orthographischen Kompetenz.

Nach erfolgter psychologischer Diagnostik wird ein spezielles Trainingsprogramm zur Durchführung zu Hause zusammengestellt, bzw. eine Lernberatung durchgeführt. Bei komplexeren Problemen besteht die Möglichkeit einer Einzel- oder Gruppenförderung in meiner Praxis.